Meyers Konversations-Lexikon

"Unter den vielen weiblichen Romanschriftstellerinnen zeichneten sich rühmlicher aus Eliza Wille ('Felicitas', 'Johannes Olaf')..."

Meyers Konversations-Lexikon, 1875.

Heinrich Groß

"Eine hohe Begabung besitzt Eliza Wille (...) vermählt mit dem geistvollen Journalisten Francois Wille, an dessen Seite sich ihr Dichtertalent aufs schönste entwickelte."

Heinrich Groß: Deutsche Dichterinen und Schriftstelerinen in Wort und Bild, Berlin Verlag von Fr. Thiel, 1885.

Conrad Ferdinand Meyer

"... in dem sehr anregenden Umgange meines Freundes Francois Wille, des Freundes von Heine, dessen Frau Eliza Wille-Sloman Ihnen vielleicht als Schriftstellerin nicht unbekannt ist - beides ganz bedeutende Leute."

Adolf Stern

"... Eliza Wille aus Itzehoe in Holstein hatte ihren ersten, inhaltsreichen Roman 'Felicitas' bereits 1850 veröffentlicht, aber ihre beiden eigentümlichsten, von mächtigen und mannigfaltigen Lebenseindrücken getränkten Hauptwerke, der Roman 'Johannes Olaf' und 'Stillleben in bewegter Zeit' erst im Jahrzehnt von 1870-1880."

Adolf Stern: Die deutsche Nationallitteratur vom Tode Goethes bis zur Gegenwart, Elwert, 1901.

Adolf Frey

"Eine umsichtige Hausfrau, stille Wohltätherin, liebevolle Gattin und Mutter durfte sie in ihrem glücklichen Familienkreise als allverehrte Patriarchin in ungeschwächter Rüstigkeit bis zu einem Alter, das wenigen Sterblichen beschieden ist walten."

Anselm Salzer

"So offenbart Eliza Sloman (...), die zuerst unter ihrem Mädchennamen Eliza Sloman 'Dichtungen' veröffentlichte, energische Darstellungskraft und einen eigenen Blick für das Leben in den Roman 'Felicitas', 'Stillleben in bewegter Zeit' und 'Olaf'.

Anselm Salzer: Illustrierte Geschichte der deutschen Literatur, J. Habbel, 1927.

Anzeige zur Veröffentlichung der engl. Übersetzung von Johannes Olaf, 1872.

Heinrich Spiero

"Es ist eine merkwürdige literaturhistorische Erscheinung, daß eine Gestalt von der Bedeutung Eliza Willes aus dem Erzählergesamtbilde des neunzehnten Jahrhunderts gestrichen ist."

Heinrich Spiero: Geschichte der deutschen Frauendichtung seit 1800, B. G. Teubner, 1913.

Richard Wagner

"Sie war (...) von ungewöhnlicher Geistes- und Herzensbildung, eine mir unter allen Umständen treu ergebene und bewährte Freundin.„

Cosima Wagner

"Auch der Roman von Eliza Wille, 'Johannes Olaf', kommt an, und ich lese daraus Richard vor, er gefällt uns."

Cosima Wagner: Tagebücher.

Ulrich von Hassell

"Eliza geb. Sloman, wohl eine der anziehendsten Gestalten ihrer Zeit…"